‘Projektionsraum’ oder ‘Ansichtssache’ – Bemerkungen zur Romantik-Rezeption in der Literatur der DDR

15 feb 2011

Dr. Hannes Krauß (Universität Duisburg-Essen)

Montag, 21. Februar 2011, 12.45-13.30 Uhr, E 3.01

Zum Vortrag:

Vor dem Hintergrund der  – durch Georg Lukács geprägten – Tradition einer polemischen Abgrenzung von der Romantik fand in den 1970er / 1980er Jahren in der DDR-Literatur ein Paradigmenwechsel statt. Wie die Romantik zum Projektionsraum wurde und zu einem Feld, auf dem man ganz aktuelle Konflikte austrug, soll an einigen Beispielen skizziert werden (Christa Wolf, Sigrid Damm, Brigitte Struzyk).

Zur Person:

Geboren 1945 in Stuttgart; Studium der Germanistik und Geschichte in Tübingen und West-Berlin; Lehrer an Berliner Gesamtschulen; 1973 –  2011 Akademischer Rat an der Universität Essen. – 1995 Promotion an der Universität Bremen mit ‚Studien zur Erzählliteratur der DDR‘.

Arbeitsschwerpunkte:

deutschsprachige Gegenwartsliteratur, Literatur der DDR. Aufsätze u.a. über Jurek Becker, Günter de Bruyn, Wilhelm Genazino, Christoph Hein, Brigitte Kronauer, Hans-Joachim Schädlich, Hans-Ulrich Treichel, Fred Wander, Christa Wolf, DDR-Literatur und Moderne, Literatur der Wende; Herausgabe von Sammelbänden über den „deutsch-deutschen Literaturstreit” und „Rückblicke auf  die DDR-Literatur”; Themenhefte der Zeitschrift DER DEUTSCHUNTERRICHT über „DDR-Literatur: Was bleibt?” (1996), „Fußball-Medien-Kultur” (1998), „Lesen-Reisen-Schreiben” (mit A. Erb, 2002)); Herausgabe des Lesebuchs „Vom  Nullpunkt zur Wende…” (mit A. Erb, 1994, 1999).

Für weitere Informationen oder Fragen wenden Sie sich bitte an: [email protected], 024-3612869, E 6.19 (do, ma)

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